Die Geschichte von Hoopers

Auf Distanz durch den Parcours

Hoopers entstand als Weiterentwicklung der beliebten Hundesportart Agility. Die Hauptunterschiede sind zum Einen, dass der Hund  keine Hürden überspringt, sondern durch die Hoops – Bögen – hindurchläuft. Das schont die Gelenke und macht das Training auch mit älteren Hunden möglich. Zum Anderen läuft der Hundeführer nicht mit durch den Parcours, sondern führt seinen Hund aus einem definierten Bereich heraus auf Distanz. Dies ermöglicht es sogar Hundeführern mit körperlichen Einschränkungen an Hoopers sehr viel Spaß zu haben.

Beim Hoopers musst du deinem Hund die Richtungswechsel rechtzeitig ansagen bzw. anzeigen und die optimale Lauflinie vorgeben. Mit Hör- und Sichtzeichen leitest du ihn durch den Parcours, der neben den Hoops auch aus Tunneln, Tonnen und Gates besteht.

Hoopers ist eine abwechslungsreiche und spannende Möglichkeit der körperlichen und geistigen Auslastung für Mensch und Hund – und stärkt dabei eure Bindung als Team.

Die Entwicklung von Hoopers

Bei einer der größten Agility-Organisationen der USA, dem N.A.D.A.C – North American Dog Agility Council – entwickelten sich seit dessen Gründung 1993 diverse Varianten der Teamsportart. So entstand auch die »Hoopers Class«.

Über die Hundetrainerin und Buchautorin Tanja Bauer kam die anspruchsvolle Hundesportart etwa 2011 nach Deutschland. Bei einem ihrer Workshops lernte Michael Kroner 2012 Hoopers kennen – und war sofort von der Herausforderung, den Hund auf Distanz durch einen Parcours zu führen begeistert.

Im November 2013 wurde HOOPERS, von »Team-Sport NADAC« von Tanja Bauer und Claudia Himmelsbach und der »Hundeschule ALPHATEAM« von Michael Kroner, auf der Heimtiermesse »Animal« erstmals in Deutschland vorgestellt.

Die Vorführungen und Workshops lösten bei den Besuchern großes Interesse aus. Auch Trainer aus der Schweiz nahmen an diesem Workshop teil und waren gleichermaßen begeistert. So fand Hoopers kurz danach auch in der Schweiz seinen Anfang.

2014 erschien das Buch »Hoopers-Agility – Hundesport ganz ohne Springen« von Tanja Bauer und Gabriele Lehari im Verlag Oertel+Spörer als erstes deutschsprachiges Werk zum Thema Hoopers.

Seit 2020 ist Hoopers als Hundesportart im VDH, Verein für das Deutsche Hundewesen, anerkannt. Auf Grundlage der erarbeiteten Prüfungsordnung sind nun auch offizielle Wettbewerbe möglich.